Mareen – Eine Begabung und noch viel mehr

Naturwissenschaften sind ein ewiger Streitpunkt unter Schülern. Für manche sind sie eine Tortur, für andere jedoch - Spannung pur. Für Mareen Kraft, Jg. 12, sind Biologie und Co. von jeher mehr als nur Unterrichtsfächer. Seit mehreren Jahren nimmt sie regelmäßig an internationalen naturwissenschaftlichen Wettkämpfen teil. Auch bei der momentan laufenden 26. Internationalen Biologieolympiade (IBO) hat sie bereits die erste, zweite und dritte Runde erfolgreich gemeistert. Dazu war sie vom 25. bis zum 28.01.2016 zum Vorbereitungslager an der Uni Potsdam. In diesen vier Tagen haben die Zehnt- bis Zwölftklässler aus ganz Deutschland Vorträge gehört und viele praktische Aufgaben gelöst. Am Tag ihrer Ankunft absolvierten die Qualifizierten der 3. Runde zwei Praktika an der Universität Potsdam. Am Dienstag fuhren die SchülerInnen in ein Labor der Freien Universität Berlin. Zeit für einen weiteren Tag an der Potsdamer Universität und einen Ausflug ins Naturkundemuseum blieb immer noch am Mittwoch und Donnerstag.
Und das Ergebnis: Mareen erreichte in dieser 3. Runde Platz 4. Sie qualifizierte sich damit für die 4. und gleichzeitig letzte nationale Auswahlrunde. Nur die 10 besten Nachwuchswissenschaftler nehmen an dieser Runde im IPN in Kiel teil.


Mareen berichtet über ihre Vorbereitungswoche in Potsdam:

 

„Wir haben sehr viel Praktisches gemacht, was man in der Schule nicht erlebt: Zum Beispiel eine Schabe seziert oder unterschiedliche Schnitte von Sprossachsen angefertigt. Außerdem wurden Vorträge gehalten und es war schön, mal mit anderen zu reden, die sich auch für Narurwissenschaften interessieren."


Auf die Frage, was ihr denn am besten gefallen hat, antwortet sie mit einem Lachen:


„Ich glaube, das Schabensezieren."

 

Im Gegenzug räumt sie aber auch ein:


„Nicht gefallen hat mir die viele Freizeit. Als ich das letzte Mal vor zwei Jahren da war, haben wir mehr Aufgaben gelöst."


Über die anderen Teilnehmer erzählt sie:


„Alle waren sehr nett und es hat viel Spaß gemacht, weil man sich anders unterhalten kann und nicht über die Grundlagen reden muss, sondern über das, was wirklich interessant ist."
Wir wünschen Mareen recht viel Erfolg bei der Internationalen Biologieolympiade und bei zukünftigen Wettkämpfen!


Lena, 8/4

WetterOnline
Das Wetter für
Strausberg