Von einem echt starken Erlebnis als Fahnenträgerin bei Hertha BSC berichtet Marlin, 8/4:

Am 08.02.2020 war ich Fahnenkind beim Hertha BSC. Gegen Mittag fuhren meine Familie und ich endlich los zum Olympia Stadion. Es war eine lange Fahrt mit viel Aufregung und Vorfreude. Gegen 13.30 Uhr kamen wir endlich an unserem Ziel  an. Nun wurden schnell einige Fotos geschossen. Danach ging es sofort weiter zum Eingang, an welchem wir, nach kurzem Warten, von einer Frau und einem Mann abgeholt wurden. Gemeinsam mit weiteren Kindern liefen wir zu den Umkleidekabinen. Dort erhielten wir Herthapullover, welche wir anziehen und im Anschluss auch behalten durften.

Nach einer kurzen Einweisung konnten wir endlich ins Stadion. Dort steigerte sich die Aufregung von uns Kindern ins Unermessliche. Die Atmosphäre im Stadion und die Fanblöcke, welche mit Trommeln, Sprechgesängen und Fahnen ihre Teams mental unterstützten, waren atemberaubend.

Nun war der langersehnte Moment gekommen. Wir folgten der Frau und dem Mann in zwei Reihen und jedem Kind wurde eine Fahne ausgehändigt. Anschließend wurden wir auf dem Spielfeld platziert.

Kurz darauf liefen die Spieler des Hertha BSC auf das Spielfeld. Das Publikum begann lautstark zu jubeln und stimmte die Vereinshymne an. Auf ein Handzeichen hin war es meine Aufgabe, als erstes Fahnenkind voranzulaufen. So liefen wir mit unseren Fahnen zu unseren Betreuern. Nachdem wir das Spielfeld verlassen hatten, wurde das Spiel von Hertha BSC gegen den 1. FSV Mainz 05 angepfiffen.

Wir begaben uns wieder zurück in die Umkleidekabinen. Dort angekommen, durften wir uns mit Riegeln und Getränken stärken, welche für uns bereitgestellt worden waren.

Zum Schluss wurden wir von den Betreuern zu den Blöcken geleitet, in denen auch unsere Eltern saßen. Voller Freude erzählten wir ihnen von unserem tollen Erlebnis. Gemeinsam mit ihnen konnten wir nun gespannt das Spiel verfolgen, welches der Hertha BSC leider 1:3 verloren hatte. Die Fans unterstützten ihr Team aber natürlich weiterhin mit lautem Gebrüll und blieben ihrem Lieblingsverein trotz Niederlage treu.

Ich möchte mich für diese einzigartige Erfahrung besonders bei Herrn Gumpricht bedanken, der dies mir und Hendrik aus unserer Schule ermöglicht hat.

Marlin Angelina Sahr

Klasse 8/4